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Haftvermittlerschichten beim thermischen Spritzen: Funktion und Einsatzgrenzen Haftvermittlerschichten beim thermischen Spritzen: Funktion und Einsatzgrenzen Haftvermittlerschichten beim thermischen Spritzen: Funktion und Einsatzgrenzen

Wann eine dünne Zwischenschicht die Haftung einer Spritzschicht verbessert und warum sie kein Ersatz für saubere Oberflächenvorbereitung ist. Wann eine dünne Zwischenschicht die Haftung einer Spritzschicht verbessert und warum sie kein Ersatz für saubere Oberflächenvorbereitung ist. Wann eine dünne Zwischenschicht die Haftung einer Spritzschicht verbessert und warum sie kein Ersatz für saubere Oberflächenvorbereitung ist.

4 Min. Lesezeit min read min czytania  · 2026-07-31

Nicht jede Werkstoffkombination lässt sich allein durch mechanische Verzahnung dauerhaft verbinden. Wird eine Funktionsschicht auf einen schwierigen Untergrund gespritzt oder folgt eine keramische Schicht auf ein metallisches Bauteil, reicht die reine Aufrauhung der Oberfläche oft nicht aus, um eine belastbare Verbindung zu schaffen. Für solche Fälle wird zunächst eine dünne Haftvermittlerschicht aufgebracht, bevor die eigentliche Funktionsschicht appliziert wird.

Für Instandhalter und Beschichter lohnt sich ein genauer Blick darauf, was eine Haftvermittlerschicht tatsächlich leistet, wann sie notwendig wird und wo ihre Grenzen liegen – denn sie ersetzt keine sorgfältige Oberflächenvorbereitung, sondern ergänzt sie in bestimmten Konstellationen.

Was eine Haftvermittlerschicht leistet

Eine Haftvermittlerschicht, häufig auch als Bondcoat bezeichnet, ist eine dünne Zwischenlage, die zwischen dem Grundwerkstoff und der eigentlichen Funktionsschicht aufgebracht wird. Ihre Aufgabe ist es, die Verbindung zwischen zwei Werkstoffen zu verbessern, die ohne diese Zwischenschicht nur schwach oder ungleichmäßig aneinander haften würden.

Der Bedarf dafür entsteht vor allem dann, wenn Grundwerkstoff und Funktionsschicht sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden, etwa in der Benetzbarkeit während des Spritzvorgangs oder im Ausdehnungsverhalten bei Temperaturwechseln. Die Zwischenschicht wirkt hier als Bindeglied, das beide Seiten besser verträgt als eine direkte Verbindung.

Wichtig ist dabei: Eine Haftvermittlerschicht ersetzt nicht die grundlegende Vorbereitung der Oberfläche durch Strahlen, sondern setzt auf einer bereits fachgerecht vorbereiteten Fläche auf.

Mechanische Verzahnung und zusätzliche Bindungsmechanismen

Die meisten thermisch gespritzten Schichten verbinden sich in erster Linie mechanisch mit dem Untergrund: Aufgeschmolzene oder angeschmolzene Partikel platten beim Aufprall ab und verkeilen sich in der zuvor erzeugten Rauheit. Diese Verzahnung reicht für viele Anwendungen aus, stößt aber an Grenzen, wenn Grundwerkstoff und Funktionsschicht chemisch oder thermisch schlecht zueinander passen.

Bestimmte Werkstoffe für Haftvermittlerschichten sind so gewählt, dass sie zusätzlich zur mechanischen Verzahnung eine bessere Benetzung des Untergrunds ermöglichen und dadurch eine gleichmäßigere, dichtere erste Lage bilden als die Funktionsschicht direkt auf dem Grundwerkstoff.

Diese verbesserte erste Lage wirkt sich in der Folge auch auf die Qualität der darüber aufgebrachten Funktionsschicht aus, weil diese auf einer gleichmäßigeren und besser haftenden Grundlage aufbaut.

Wann eine Haftvermittlerschicht sinnvoll wird

Typische Anlässe für eine Haftvermittlerschicht sind Kombinationen aus stark unterschiedlichen Werkstoffgruppen, etwa wenn eine keramische Funktionsschicht auf einen metallischen Grundwerkstoff aufgebracht werden soll. Keramik und Metall verhalten sich bei Erwärmung und Abkühlung unterschiedlich, was ohne eine vermittelnde Zwischenschicht zu erhöhten Spannungen an der Grenzfläche führen kann.

Auch Bauteile, die im Betrieb häufigen Temperaturwechseln ausgesetzt sind, profitieren von einer Zwischenschicht, die die unterschiedliche Wärmeausdehnung von Grundwerkstoff und Funktionsschicht abfedert, statt die gesamte Spannung an einer einzigen Grenzfläche abzubauen.

Nicht jede Anwendung benötigt diesen zusätzlichen Arbeitsschritt: Bei gut verzahnbaren Werkstoffkombinationen ohne extreme thermische Wechselbeanspruchung reicht häufig eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung ohne zusätzliche Zwischenschicht aus.

Prozessablauf: Reihenfolge und Zeitfenster

Der Ablauf folgt einer festen Reihenfolge: Zunächst wird die Oberfläche gestrahlt, um Reinheitsgrad und Rauheit herzustellen. Direkt im Anschluss wird die dünne Haftvermittlerschicht appliziert, ohne dass die frisch vorbereitete Fläche zwischenzeitlich erneut verunreinigt wird.

Danach folgt ohne größere Zeitverzögerung die eigentliche Funktionsschicht, damit die Oberfläche der Haftvermittlerschicht noch aufnahmefähig für die nächste Lage ist. Ein zu langes Zeitfenster zwischen den Arbeitsschritten kann die Wirkung der Zwischenschicht mindern, etwa durch Oxidation der frisch gespritzten Oberfläche.

In der Praxisplanung wird dieser gesamte Arbeitsablauf deshalb als zusammenhängender Prozess geplant, nicht als zwei unabhängige Arbeitsschritte, die zeitlich beliebig getrennt werden können.

Typische Fehlerquellen bei Haftvermittlerschichten

Ein häufiger Fehler ist eine zu dick aufgetragene Haftvermittlerschicht. Da sie in erster Linie eine vermittelnde Funktion hat, führt eine unnötig dicke Zwischenlage nicht zu besserer Haftung, sondern erhöht lediglich den Materialeinsatz und die Gesamtschichtdicke ohne zusätzlichen Nutzen.

Ein weiterer wiederkehrender Fehler ist die Unterbrechung des Arbeitsablaufs zwischen Haftvermittler und Funktionsschicht, etwa durch Transport des Bauteils oder eine zu lange Wartezeit, wodurch sich auf der Zwischenschicht bereits eine Oxidschicht bilden kann, die die weitere Haftung beeinträchtigt.

Auch eine falsche Werkstoffwahl für die Zwischenschicht, die nicht zur konkreten Kombination aus Grundwerkstoff und Funktionsschicht passt, kann dazu führen, dass die Haftvermittlerschicht ihre eigentliche Aufgabe nicht erfüllt.

Prüfung der Haftung im fertigen Schichtsystem

Da eine Haftvermittlerschicht Teil eines mehrlagigen Schichtsystems ist, wird bei der Qualitätskontrolle in der Regel das gesamte System geprüft und nicht nur die einzelne Zwischenlage. Zur Prüfung gehören die Messung der Gesamtschichtdicke sowie eine Sichtprüfung auf Ablösungen, Risse oder Blasenbildung an den Grenzflächen zwischen den Lagen.

Bei kritischen Bauteilen wird zusätzlich die Haftfestigkeit des gesamten Schichtsystems auf dem Grundwerkstoff geprüft, um sicherzustellen, dass die Kombination aus Vorbereitung, Haftvermittler und Funktionsschicht insgesamt die geforderte Verbindung erreicht hat.

Auffälligkeiten an den Grenzflächen zwischen den Lagen sind für die spätere Fehleranalyse besonders aufschlussreich, weil sie häufig auf eine Unterbrechung im Arbeitsablauf oder eine falsche Werkstoffkombination hindeuten.

Häufige Fragen

Was ist eine Haftvermittlerschicht beim thermischen Spritzen?

Eine dünne Zwischenschicht zwischen Grundwerkstoff und Funktionsschicht, die die Verbindung zwischen schwer kombinierbaren Werkstoffen verbessert, etwa bei starken Unterschieden in Benetzbarkeit oder Wärmeausdehnung.

Ersetzt eine Haftvermittlerschicht die Oberflächenvorbereitung durch Strahlen?

Nein. Sie setzt auf einer fachgerecht vorbereiteten Oberfläche auf und ergänzt die mechanische Verzahnung, ersetzt die Strahlbehandlung aber nicht.

Wann ist eine Haftvermittlerschicht besonders sinnvoll?

Vor allem bei Werkstoffkombinationen mit stark unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten, etwa wenn eine keramische Funktionsschicht auf einen metallischen Grundwerkstoff aufgebracht wird, oder bei häufiger thermischer Wechselbeanspruchung.

Warum muss die Funktionsschicht kurz nach dem Haftvermittler aufgebracht werden?

Eine zu lange Wartezeit kann zu Oxidation der frisch gespritzten Zwischenschicht führen, was die Haftung der darüber aufgebrachten Funktionsschicht mindert.

Führt eine dickere Haftvermittlerschicht zu besserer Haftung?

Nein. Die Zwischenschicht hat eine vermittelnde Funktion; eine unnötig dicke Ausführung erhöht lediglich Materialeinsatz und Gesamtschichtdicke ohne zusätzlichen Nutzen.

Wie wird die Haftung bei einem mehrlagigen Schichtsystem geprüft?

Geprüft wird in der Regel das gesamte System aus Schichtdickenmessung, Sichtprüfung auf Ablösungen an den Grenzflächen und bei kritischen Bauteilen einer zusätzlichen Haftzugprüfung.

Braucht jede Spritzschicht eine Haftvermittlerschicht?

Nein. Bei gut verzahnbaren Werkstoffkombinationen ohne extreme thermische Wechselbeanspruchung reicht häufig eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung ohne zusätzliche Zwischenschicht aus.

Nicht jede Werkstoffkombination lässt sich allein durch mechanische Verzahnung dauerhaft verbinden. Wird eine Funktionsschicht auf einen schwierigen Untergrund gespritzt oder folgt eine keramische Schicht auf ein metallisches Bauteil, reicht die reine Aufrauhung der Oberfläche oft nicht aus, um eine belastbare Verbindung zu schaffen. Für solche Fälle wird zunächst eine dünne Haftvermittlerschicht aufgebracht, bevor die eigentliche Funktionsschicht appliziert wird.

Für Instandhalter und Beschichter lohnt sich ein genauer Blick darauf, was eine Haftvermittlerschicht tatsächlich leistet, wann sie notwendig wird und wo ihre Grenzen liegen – denn sie ersetzt keine sorgfältige Oberflächenvorbereitung, sondern ergänzt sie in bestimmten Konstellationen.

Was eine Haftvermittlerschicht leistet

Eine Haftvermittlerschicht, häufig auch als Bondcoat bezeichnet, ist eine dünne Zwischenlage, die zwischen dem Grundwerkstoff und der eigentlichen Funktionsschicht aufgebracht wird. Ihre Aufgabe ist es, die Verbindung zwischen zwei Werkstoffen zu verbessern, die ohne diese Zwischenschicht nur schwach oder ungleichmäßig aneinander haften würden.

Der Bedarf dafür entsteht vor allem dann, wenn Grundwerkstoff und Funktionsschicht sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden, etwa in der Benetzbarkeit während des Spritzvorgangs oder im Ausdehnungsverhalten bei Temperaturwechseln. Die Zwischenschicht wirkt hier als Bindeglied, das beide Seiten besser verträgt als eine direkte Verbindung.

Wichtig ist dabei: Eine Haftvermittlerschicht ersetzt nicht die grundlegende Vorbereitung der Oberfläche durch Strahlen, sondern setzt auf einer bereits fachgerecht vorbereiteten Fläche auf.

Mechanische Verzahnung und zusätzliche Bindungsmechanismen

Die meisten thermisch gespritzten Schichten verbinden sich in erster Linie mechanisch mit dem Untergrund: Aufgeschmolzene oder angeschmolzene Partikel platten beim Aufprall ab und verkeilen sich in der zuvor erzeugten Rauheit. Diese Verzahnung reicht für viele Anwendungen aus, stößt aber an Grenzen, wenn Grundwerkstoff und Funktionsschicht chemisch oder thermisch schlecht zueinander passen.

Bestimmte Werkstoffe für Haftvermittlerschichten sind so gewählt, dass sie zusätzlich zur mechanischen Verzahnung eine bessere Benetzung des Untergrunds ermöglichen und dadurch eine gleichmäßigere, dichtere erste Lage bilden als die Funktionsschicht direkt auf dem Grundwerkstoff.

Diese verbesserte erste Lage wirkt sich in der Folge auch auf die Qualität der darüber aufgebrachten Funktionsschicht aus, weil diese auf einer gleichmäßigeren und besser haftenden Grundlage aufbaut.

Wann eine Haftvermittlerschicht sinnvoll wird

Typische Anlässe für eine Haftvermittlerschicht sind Kombinationen aus stark unterschiedlichen Werkstoffgruppen, etwa wenn eine keramische Funktionsschicht auf einen metallischen Grundwerkstoff aufgebracht werden soll. Keramik und Metall verhalten sich bei Erwärmung und Abkühlung unterschiedlich, was ohne eine vermittelnde Zwischenschicht zu erhöhten Spannungen an der Grenzfläche führen kann.

Auch Bauteile, die im Betrieb häufigen Temperaturwechseln ausgesetzt sind, profitieren von einer Zwischenschicht, die die unterschiedliche Wärmeausdehnung von Grundwerkstoff und Funktionsschicht abfedert, statt die gesamte Spannung an einer einzigen Grenzfläche abzubauen.

Nicht jede Anwendung benötigt diesen zusätzlichen Arbeitsschritt: Bei gut verzahnbaren Werkstoffkombinationen ohne extreme thermische Wechselbeanspruchung reicht häufig eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung ohne zusätzliche Zwischenschicht aus.

Prozessablauf: Reihenfolge und Zeitfenster

Der Ablauf folgt einer festen Reihenfolge: Zunächst wird die Oberfläche gestrahlt, um Reinheitsgrad und Rauheit herzustellen. Direkt im Anschluss wird die dünne Haftvermittlerschicht appliziert, ohne dass die frisch vorbereitete Fläche zwischenzeitlich erneut verunreinigt wird.

Danach folgt ohne größere Zeitverzögerung die eigentliche Funktionsschicht, damit die Oberfläche der Haftvermittlerschicht noch aufnahmefähig für die nächste Lage ist. Ein zu langes Zeitfenster zwischen den Arbeitsschritten kann die Wirkung der Zwischenschicht mindern, etwa durch Oxidation der frisch gespritzten Oberfläche.

In der Praxisplanung wird dieser gesamte Arbeitsablauf deshalb als zusammenhängender Prozess geplant, nicht als zwei unabhängige Arbeitsschritte, die zeitlich beliebig getrennt werden können.

Typische Fehlerquellen bei Haftvermittlerschichten

Ein häufiger Fehler ist eine zu dick aufgetragene Haftvermittlerschicht. Da sie in erster Linie eine vermittelnde Funktion hat, führt eine unnötig dicke Zwischenlage nicht zu besserer Haftung, sondern erhöht lediglich den Materialeinsatz und die Gesamtschichtdicke ohne zusätzlichen Nutzen.

Ein weiterer wiederkehrender Fehler ist die Unterbrechung des Arbeitsablaufs zwischen Haftvermittler und Funktionsschicht, etwa durch Transport des Bauteils oder eine zu lange Wartezeit, wodurch sich auf der Zwischenschicht bereits eine Oxidschicht bilden kann, die die weitere Haftung beeinträchtigt.

Auch eine falsche Werkstoffwahl für die Zwischenschicht, die nicht zur konkreten Kombination aus Grundwerkstoff und Funktionsschicht passt, kann dazu führen, dass die Haftvermittlerschicht ihre eigentliche Aufgabe nicht erfüllt.

Prüfung der Haftung im fertigen Schichtsystem

Da eine Haftvermittlerschicht Teil eines mehrlagigen Schichtsystems ist, wird bei der Qualitätskontrolle in der Regel das gesamte System geprüft und nicht nur die einzelne Zwischenlage. Zur Prüfung gehören die Messung der Gesamtschichtdicke sowie eine Sichtprüfung auf Ablösungen, Risse oder Blasenbildung an den Grenzflächen zwischen den Lagen.

Bei kritischen Bauteilen wird zusätzlich die Haftfestigkeit des gesamten Schichtsystems auf dem Grundwerkstoff geprüft, um sicherzustellen, dass die Kombination aus Vorbereitung, Haftvermittler und Funktionsschicht insgesamt die geforderte Verbindung erreicht hat.

Auffälligkeiten an den Grenzflächen zwischen den Lagen sind für die spätere Fehleranalyse besonders aufschlussreich, weil sie häufig auf eine Unterbrechung im Arbeitsablauf oder eine falsche Werkstoffkombination hindeuten.

Häufige Fragen

Was ist eine Haftvermittlerschicht beim thermischen Spritzen?

Eine dünne Zwischenschicht zwischen Grundwerkstoff und Funktionsschicht, die die Verbindung zwischen schwer kombinierbaren Werkstoffen verbessert, etwa bei starken Unterschieden in Benetzbarkeit oder Wärmeausdehnung.

Ersetzt eine Haftvermittlerschicht die Oberflächenvorbereitung durch Strahlen?

Nein. Sie setzt auf einer fachgerecht vorbereiteten Oberfläche auf und ergänzt die mechanische Verzahnung, ersetzt die Strahlbehandlung aber nicht.

Wann ist eine Haftvermittlerschicht besonders sinnvoll?

Vor allem bei Werkstoffkombinationen mit stark unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten, etwa wenn eine keramische Funktionsschicht auf einen metallischen Grundwerkstoff aufgebracht wird, oder bei häufiger thermischer Wechselbeanspruchung.

Warum muss die Funktionsschicht kurz nach dem Haftvermittler aufgebracht werden?

Eine zu lange Wartezeit kann zu Oxidation der frisch gespritzten Zwischenschicht führen, was die Haftung der darüber aufgebrachten Funktionsschicht mindert.

Führt eine dickere Haftvermittlerschicht zu besserer Haftung?

Nein. Die Zwischenschicht hat eine vermittelnde Funktion; eine unnötig dicke Ausführung erhöht lediglich Materialeinsatz und Gesamtschichtdicke ohne zusätzlichen Nutzen.

Wie wird die Haftung bei einem mehrlagigen Schichtsystem geprüft?

Geprüft wird in der Regel das gesamte System aus Schichtdickenmessung, Sichtprüfung auf Ablösungen an den Grenzflächen und bei kritischen Bauteilen einer zusätzlichen Haftzugprüfung.

Braucht jede Spritzschicht eine Haftvermittlerschicht?

Nein. Bei gut verzahnbaren Werkstoffkombinationen ohne extreme thermische Wechselbeanspruchung reicht häufig eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung ohne zusätzliche Zwischenschicht aus.

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